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Kernbohrung durch die Wand: Größe, Ablauf und Wandaufbau

Kurzantwort

Für die Verbindung von Innen- und Außengerät wird eine Kernbohrung durch die Außenwand gesetzt — standardmäßig mit Ø 60–70 mm und mit Gefälle nach außen, damit Kondensat sicher abläuft. Durch die Bohrung laufen Kältemittel-, Elektro- und Kondensatleitung. KLIVATEC prüft vorab den Wandaufbau und dichtet die Durchführung fachgerecht ab.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Kernbohrung pro Leitungsweg verbindet Innen- und Außengerät.
  • Standarddurchmesser Ø 60–70 mm, gebohrt mit Gefälle nach außen.
  • Der Wandtyp (Ziegel, Beton, Holzständer, gedämmte Fassade) bestimmt Technik und Abdichtung.
  • Kernbohrungen zählen zu den Zusatzarbeiten und werden im Angebot ausgewiesen.
  • Nach der Bohrung wird die Durchführung fachgerecht verschlossen — dicht gegen Feuchtigkeit, Zugluft und Wärmeverlust.

Details

Wozu die Kernbohrung dient

Durch die Bohrung werden die Kältemittelleitungen, die Elektro- bzw. Steuerleitung und der Kondensatschlauch vom Innengerät nach außen geführt. Die Position wird so gewählt, dass der Leitungsweg möglichst kurz bleibt und das Kondensat sauber abläuft.

Durchmesser und Gefälle

Die Standardbohrung hat Ø 60–70 mm und wird mit Gefälle nach außen gesetzt. Das Gefälle stellt sicher, dass Kondenswasser durch die Durchführung nach draußen abfließen kann und keine Feuchtigkeit in der Wand zurückbleibt.

Wandaufbau: Ziegel, Beton, Dämmung

Vor der Bohrung prüft KLIVATEC den Wandtyp, um Bohrtechnik und Abdichtung passend zu wählen:

  • Mauerwerk (z. B. Ziegel): Standardbohrung ohne Besonderheiten.
  • Stahlbeton: Bohrung ist möglich, bedeutet aber erhöhten Aufwand — das wird als Zusatzarbeit im Angebot berücksichtigt.
  • Gedämmte Fassade (WDVS): Die Durchdringung wird luftdicht und wärmebrückenfrei abgedichtet, damit Dämmwirkung und Feuchteschutz erhalten bleiben.
  • Holzständer- und Sonderkonstruktionen: Hier wird die Durchführung individuell geplant.

Abdichtung und Sonderfälle

Nach der Bohrung wird die Öffnung fachgerecht verschlossen, sodass weder Feuchtigkeit noch Zugluft eindringen und keine Wärmeverluste entstehen. Bei schwierigen Wandkonstruktionen, denkmalgeschützten Fassaden oder mehrschichtigem Aufbau kann eine alternative Leitungsführung sinnvoll sein — das klärt die Besichtigung vorab.

Häufige Fragen

Muss ich die Bohrung selbst vorbereiten? Nein. KLIVATEC führt die Kernbohrung mit professionellem Gerät fachgerecht aus, inklusive Abdichtung. Du musst nur den Zugang zur Bohrstelle freihalten — ideal sind 2–3 m freier Arbeitsraum vor der Montagewand.

Was ist, wenn meine Wand aus Beton ist? Auch durch Stahlbeton ist die Bohrung möglich. Sie bedeutet allerdings mehr Aufwand, der als Zusatzarbeit im Angebot ausgewiesen wird.

Wird die Bohrung wieder abgedichtet? Ja. Jede Durchführung wird fachgerecht verschlossen und sauber verarbeitet — dicht gegen Feuchtigkeit, Zugluft und Wärmeverluste, bei gedämmten Fassaden zusätzlich wärmebrückenfrei.

Macht so eine Bohrung viel Schmutz? Bei der Kernbohrung entsteht Bohrstaub und Wasser (Nassbohrverfahren). Der Arbeitsbereich wird abgedeckt und nach der Montage besenrein hinterlassen.

So geht es weiter

Wenn du unsicher bist, wo gebohrt werden darf, oder deinen Wandaufbau nicht kennst, klären wir das in einer kostenlosen Besichtigung — meist telefonisch oder per Video mit Fotos, bei komplexen Projekten vor Ort. Kontakt: Telefon 02064 7788510 (Mo–Fr 7–17 Uhr ), kontakt@klivatec.de oder online unter https://www.klivatec.de/beratung. Reaktionszeit in der Regel 24–48 Stunden.

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